HAPTOGRAFIE

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was gibt's neues

Vom Photogramm zum 3D-Scan

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06_SONST_SO_bild_53Was ist denn ein Photogramm und was hat das mit 3D zu tun?

Ja, es gibt diese 3D-Fotostudios mit den vielen Kameras, die gleichzeitig auslösen und von dir eine 3D-Figur erstellen. Und ja, das nennt sich Photogrammetrie. Das hat aber mit dem, was es bei uns am 10. Juli beim Tag der offenen Tür zu sehen gab und der im Rahmen von Carmen Obersts Ateliertagen 2016 (PHOTO.KUNST-RAUM. unterwegs) stattfand,  ganz und gar nichts zu tun ;-)

Unsere neuen Untermieter Benjamin und Ingo alias sehapfel lüfteten vor’m Eingang das Geheimnis.
Das erste, was man Anno Dazumal, also zu Zeiten der Analog-Fotografie, beim Entwickeln der Filme lernte, war ja, dass das Fotopapier, auf das man sein Negativ als Abzug bringen wollte, auf gar keinen Fall dem Tageslicht ausgesetzt werden darf. Ein Photogramm aber entsteht eben genau unter dieser Voraussetzung:

Man nehme das lichtempfindliche Fotopapier, lege darauf unter Tageslichteinfluss einen Gegenstand und warte…

Die Ergebnisse sind nicht beeinflussbar und jedes Werk ein Unikat und Kunstwerk für sich.

Unterdessen ließen wir Haptografinnen uns bei der Entstehung der 3D-Scans und der für den 3D-Druck erforderlichen Nachbearbeitung in Z-Brush, Meshmixer und Photoshop über die Schulter schauen.

Ein toller Nachmittag mit bestem Wetter.
DANKE an alle Besucher, die sich hoffentlich bei uns alle wohlgefühlt haben und vorallem an Carmen Oberst, die diesen Nachmittag im Rahmen ihrer Atelierbesuche 2016 erst ermöglicht hat.

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